Das ist ein Cartoon von Rube Goldberg. Er erfand den Erfinder Professor Lucifer Gorgonzola Butts, welcher die kompliziertesten Apperaturen konstruierte, um einfachste Tätigkeiten zu verrichten. Diese wiederum inspirierten den 26jährigen New Yorker “Kinetik-Künstler” Joseph Hersher so sehr, dass er selbst Maschinen baute, die “so absurd und nutzlos wie möglich” sein sollten…
In etwas größerem Format wurde eine Rube-Goldberg-Maschine im Video der amerikanischen Band OK Go nachgebaut, und zwar von der “Liga der außergewöhnlichen Nerds” (Syynlabs).
Das ist eine dieser Pendelapperaturen. Kennt man. Aber die Studenten der Harvard-Universität haben ein Experiment gemacht, das nicht nur die physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines Perpetuum Mobile demonstriert, sondern dabei auch noch poetisch ist.
Und es gibt auch Experimente, bei denen man über Gleichschaltung ins Grübeln kommt…
Das ist ein Textauszug aus der Komödie “Die Physiker” von Friedrich Dürrenmatt. Es ist fünfzig Jahre her, dass er dieses Stück geschrieben hat und es ist ein tolles Stück – auch wenn oder gerade weil es in diesen Tagen von bedrückender Aktualität ist. Benjamin von Stuckrad-Barre und Christian Ulmen haben radioeins vorgeschlagen, “Die Physiker” in einer szenischen Live-Lesung aufzuführen und radioeins hat Ja gesagt.
Das ist Levni Yilmaz – ein Comiczeichner und Animationsfilmer aus San Francisco. Seine Charaktere sind Leute, die meist irgendwie im Regen stehen. So wie der hier.
Ich bin auf ihn gestoßen, als ich mal wieder erfolgreich prokrastiniert habe. Über diese schöne Tätigkeit habe ich schon vor ein paar Monaten berichtet, als ich mal wieder sehr erfolgreich prokrastiniert habe.
Jedenfalls bin ich auf Levni Yilmaz gestoßen, weil seine Helden mitunter auch schön prokrastinieren können.
Dieser fröhliche junge Mann ist Hank Green. Hank ist der Bruder von John Green und die beiden haben vor einiger Zeit beschlossen, ein Jahr lang nur noch über Videos miteinander zu kommunizieren. Sie nannten es Brotherhood 2.0 und stellten ihre lustigen, absurden aber mitunter auch sehr lehrreichen Beiträge auf einen eigens dafür eingerichteten Videoblog auf YouTube. Neben interessanten Details über vögelnde Giraffen lernt man dort auch auf sehr unterhaltsame Weise alles über Quarks.
Das ist David Harvey – ein britisch-amerikanischer Geograph und Sozialtheoretiker, der den Kapitalismus und seine Folgen lange studiert und kritisch analysiert hat. Seine marxistischen Thesen gehören zu den meistzitierten der letzten Jahrzehnte.
Die RSA hat seinen Vortrag über die Krise des Kapitalismus wieder animiert.
Und selbst, wenn man nicht alles (oder sogar nichts) von dem versteht, was Harvey da erklärt – es macht Spaß, zuzugucken und irgendwie hat man nach diesen 12 Minuten sogar das Gefühl, als sei man etwas klüger geworden…
Das ist die Erde – aufgenommen am 14. Februar 1990 von der Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von etwa 6,4 Milliarden Kilometern (der größten Distanz, aus der jemals ein Foto von der Erde gemacht wurde).
Die Aufnahmen entstanden auf Anregung des amerikanischen Astronomen Carl Sagan, der durch die Bilder wiederum zu seinem Buch „Pale Blue Dot: A Vision of the Human Future in Space“ inspiriert wurde.
Daraus entstand 1996 die Fernsehserie “Cosmos”, zu der Sagan den Kommentar sprach. Einen Ausschnitt daraus gibt’s gleich unter der schönen Timelapse-Umsetzung seines großartigen, visionären, wahren und irgendwie auch tröstlichen Textes…
Das ist Philip Zimbardo. Er ist Professor für Psychologie an der Stanford University und erregte 1971 Aufsehen mit seinem Stanford Prison Experiment, in dem er das Gewaltverhalten von Menschen untersuchte. Der deutsche Film “Das Experiment” (2001) lehnte sich daran an.
In seinem Vortrag “The Secret Powers of Time” beschäftigte er sich mit dem Phänomen Zeit und damit, wie wir Zeit wahrnehmen – subjektiv, individuell sehr verschieden, abhängig von unserer Herkunft, Erziehung, Charakterprägung, Religion und… durch das große Digital!
Die grandios animierte Version dieses Vortrags hier unten dauert 10 Minuten.