Das ist Christoph Schlingensief. Das Bild stammt aus einem Fernsehbeitrag, den der Künstler vor ungefähr 20 Jahren für die großartige Satiresendung ZAK gemacht hat, die im deutschen Fernsehen oft kopiert, aber deren kluger, doppelbödiger und anarchischer Witz nie mehr erreicht wurde.
Leider gibt es im Netz nur wenige Zeugnisse dieses interessanten und offenbar auch sehr lustigen Teils von Schlingensiefs Biographie. Um so schöner, dass das Hebbel am Ufer in seiner Reihe “Oberhausener Lektionen” ein wenig dazu beitragen wird, auch diese Wissenslücke zu schließen.
Mit dabei heute abend unter anderem der Journalist und Fernsehproduzent Friedrich Küppersbusch, der bei ZAK zum Beispiel auch diesen Schlingensief mehr als nur moderierte…
Das ist ein Textauszug aus der Komödie “Die Physiker” von Friedrich Dürrenmatt. Es ist fünfzig Jahre her, dass er dieses Stück geschrieben hat und es ist ein tolles Stück – auch wenn oder gerade weil es in diesen Tagen von bedrückender Aktualität ist. Benjamin von Stuckrad-Barre und Christian Ulmen haben radioeins vorgeschlagen, “Die Physiker” in einer szenischen Live-Lesung aufzuführen und radioeins hat Ja gesagt.
Diese beiden gut gelaunten jungen Menschen sind Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Sie sind die Regisseure des Stücks “Die Sorgen und die Macht” von Peter Hacks, das morgen (4. September) an den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin Premiere haben wird.
Nach einem handfesten Skandal und monatelangen Streitereien wurde dieses Stück am selben Haus 1963 abgesetzt. Hacks verließ das Theater, der damalige Intendant Wolfgang Langhoff trat als Intendant zurück.
Warum sie “Die Sorgen und die Macht” gerade jetzt ans DT zurückholen, erzählten Kuttner und Kühnel gestern Abend bei radioeins im Admiralspalast. Das Interview gibt’s hier (mit Rechtsklick als Download) oder zum Gleichhören hier unten:
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