Das ist Roger Willemsen. Er schreibt gerade was in sein Buch “Die Enden der Welt”, das vom Reisen und der Lust am Verschwinden handelt.
Warum? Das erzählte er gestern hier:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist ein Mann, dem es nicht besonders gut geht. Er ist sogar schon tot. Verantwortlich dafür ist der Mann, der sich über ihn beugt. Und der ist der Held in dem Thriller “Schneller als der Tod” von Josh Bazell.
Wer Mafia-Geschichten und Dr. House mag, wird vermutlich auch diese bizarre, böse, lustige, aber auch… schöne Krankenhausgeschichte mögen.
Und wer noch dazu den Komödianten Christoph Maria Herbst mag, lässt sich den Roman von ihm vielleicht auch gern vorlesen.
Warum und wie er das tut und wie es Stromberg eigentlich so geht, erzählte er heute im radioeins Studio im Admiralspalast.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Diese beiden gut gelaunten jungen Menschen sind Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Sie sind die Regisseure des Stücks “Die Sorgen und die Macht” von Peter Hacks, das morgen (4. September) an den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin Premiere haben wird.
Nach einem handfesten Skandal und monatelangen Streitereien wurde dieses Stück am selben Haus 1963 abgesetzt. Hacks verließ das Theater, der damalige Intendant Wolfgang Langhoff trat als Intendant zurück.
Warum sie “Die Sorgen und die Macht” gerade jetzt ans DT zurückholen, erzählten Kuttner und Kühnel gestern Abend bei radioeins im Admiralspalast. Das Interview gibt’s hier (mit Rechtsklick als Download) oder zum Gleichhören hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist Willy Vlautin. Er ist der Vorsitzende der Americana-Band Richmond Fontaine aus Portland/Oregon und hat außerdem drei wunderbare Romane geschrieben. Alle drei handeln von traurigen, verletzten und getriebenen Helden – gleichermaßen auf der Flucht und auf der Suche.
Das letzte Buch heißt “Lean on Pete” und erzählt die Geschichte des 15jährigen Charley Thompson und die geht ungefähr so:
Heute Abend ist Willy Vlautin in Berlin, liest ab 21 Uhr im HBC Berlin und kommt um 19 Uhr im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.
Das ist Sophie Hunger – Songschreiberin und Sängerin aus der Schweiz.
Sophie Hunger ist anders als die anderen. Sie ist Sehnsucht und Radikalität in einem. Das erzählt die Pose, die sie da oben zeigt – und das erzählt auch ihre wunderschöne neue Platte “1983″.
Unter ein YouTube-Video* schrieb jemand diesen Kommentar:
“liebe sophie. ich hatte immer hunger. aber ich wollte deine musik sehr lange nicht kennenlernen. so in etwa, dass man etwas schönes nicht erleben will – weil es dann für einen moment vorbei sein wird. jetzt bin ich bereit. und ich kann nicht mehr sagen als danke. dass du stets hunger hast nach dir. Respect. Bewunderung. ein Wunder…”
Interview mit Sophie Hunger bei radioeins hier oder hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist Stephen Elliott – ein amerikanischer Journalist und Autor, der jetzt erstmalig in Deutschland veröffentlicht wurde.
In seinem Erzählungsband “Meine Freundin kommt in die Stadt” erzählt er zehn berührende, erschütternde, verstörende aber bisweilen auch bizarr-komische Geschichten über eine/seine Suche nach Liebe – eine masochistische Liebe, die nur im Schmerz Erfüllung findet.
Diese Geschichten sind autobiographisch – wie sein Alter Ego leidet auch Stephen Elliott unter dem Trauma eines Mannes, der als Kind Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt wurde.
Der deutsche Verlag hat sich entschlossen, den Titel des Buches nicht komplett zu übernehmen. Statt wie im Original “My Girlfriend Comes to the City and Beats Me Up” heißt es hier nur halbherzig und brav “Meine Freundin kommt in die Stadt”. Auch das Cover des amerikanischen Originals ist wesentlich eindeutiger als das der deutschen Ausgabe.
Dennoch: Wer diese Geschichten liest, den werden sie nicht mehr loslassen – und das ist nicht zuletzt der wunderbaren deutschen Übersetzung von Gregor Hens zu verdanken.
Hier unten gibt’s ein Interview mit dem Übersetzer.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Und hier unten liest Stephen Elliott aus seinem Buch, spricht über seine Sexualität und das Schreiben darüber.
Das ist Stephin Meritt. Er ist der Vorsitzender der New Yorker Band The Magnetic Fields.
Über Stephin Merritt wird gern mal gesagt, er sei der beste Songwriter unserer Zeit. Das muss auch Peter Gabriel finden, denn er hat für sein letztes Album “Scratch My Back” den Magnetic Fields-Song “The Book of Love” gecovert. Ein Song, von dem übrigens gern behauptet wird, es sei der traurigste Song überhaupt.
Ihr letztes Album “Distortion” haben die Magnetic Fields der wunderdunklen Band Jesus and The Mary Chain gewidmet. Das neue heißt “Realism” und ist wieder ganz anders, denn Merritt erließ im Studio das Gesetz: Kein Instrument das Strom benötige dürfe zum Einsatz kommen. Stattdessen hört man auf der Platte verspieltes Kinderklavier neben grummeliger Tuba, schräger Ukule und putzigen Streichern.
Morgen Abend spielen The Magnetic Fields im Kino Babylon und heute abend kommt Stephin Merritt im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.
Und hier ist er, der traurigste Song überhaupt…
Dieser freundliche junge Mann ist Stefan Kaminski.
Ein wunderbarer Schauspieler und der Erfinder des Live-Hörspiels, das er jetzt schon seit geraumer Zeit am Deutschen Theater und anderswo mit seiner Reihe “Kaminski on Air” produziert. Hier hatte ich schon mal was über ihn reingeklebt.
Bevor Stefan ab 22. März im Kammermusiksaal an vier Abenden seine Version von Wagners Ring-Tetralogie als dreidimensionales Live-Hörspiel aufführen wird, kommt er heute abend im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.
Diese vertrauenerweckenden jungen Männer sind eigentlich nur vier Versionen eines Mannes – Les Claypool. Der begnadete und innovative Bassist und ehemalige Vorsitzende der Band Primus spielte einst bei Metallica vor und wurde als “zu gut” abgelehnt.
Das machte nichts, denn er hatte jede Menge anderer guter Ideen – und nicht nur musikalische… Unter anderem schrieb er mit Primus den Titelsong für “South Park”, machte einen Film und schrieb einen Roman.
Vor genau einem Jahr erschien Les Claypools Album “Of Fungi and Foe” und bevor er morgen abend im Lido seine lustige Musik spielt, kommt er im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.
Diese ernsten jungen Männer gehören zur vermutlich ersten Band, die sich nach einem Museum benannt hat: Dem Musée Mécanique in San Francisco. Dort befindet sich die größte private Sammlung mechanischer Musikinstrumente und alter Spielautomaten.
Musée Mécanique selbst kommen aus Portland und lassen sich auch gern von Second Hand Läden, Garagenverkäufen und dem offenbar sehr speziellen Portland-Regen inspirieren.
Und dabei entstehen wunderschöne Songs und bisweilen hypnotische Filme für den Kopf.
Heute abend spielen Musée Mécanique im Café Zapata und vorher kommen sie im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei…