Billy Corgan ist der Vorsitzende der Smashing Pumpkins und Carl Gustav Jung war der Begründer der “Analytischen Psychologie” (ihm verdanken wir unter anderem die wissenschaftliche Unterscheidung und Beschreibung von extrovertierten und introvertierten Menschen).
C. G. Jung hat Tagebuch geschrieben, ist in sein Unterbewusstsein vorgedrungen, hat Träume aufgezeichnet und gemalt.
Nach 50 Jahren unter Verschluss erscheint dieses “Rote Buch” und wird 2010 auch in Deutschland veröffentlicht.
Das New Yorker “Rubin Museum of Modern Art” veranstaltet zur Zeit parallel zu einer Ausstellung zum “Red Book” die “Red Book Dialogues” und lässt interessante Leute aus dem Showgeschäft mit Psychologen darüber diskutieren. David Byrne und Sarah Silverman waren z.B. schon dabei. Jetzt war auch Billy Corgan dran. Er sprach mit dem Psychoanalytiker Dr. Morgan Stebbins. Ist interessant, zum Teil sehr lustig – aber eben auf Englisch… Hier geht’s zum Youtube-Video des Events.
Tilman Rammstedt hat neulich ein Buch geschrieben. Es heißt “Der Kaiser von China” und ist wahrscheinlich das dickste Buch über’s Lügen, das je geschrieben wurde (die Bibel hat vielleicht zwei Seiten mehr, aber irgendwie zählt die nicht…)
Jedenfalls ist das Buch sogar in China erschienen, und zwar in Chinesisch. Das fanden die Chinesen so toll, dass sie bei der Frankfurter Buchmesse unbedingt Gastland werden wollten. Aber auch nur, um eine extra große Halle zu bekommen und ganz viele Ausgaben der chinesischen Ausgabe von Tilman Rammstedts Buch unter die in Deutschland lebende chinesische Bevölkerung zu bringen.
Das scheint ihnen gelungen zu sein, denn seitdem darf Tilman Rammstedt in jedem chinesischen Restaurant Berlins umsonst Nudeln essen und Ess-Stäbchen klauen.
Hier sehen wir ihn, wie er seinen chinesischen Lesern erzählt, worum genau es in seinem Buch geht:
Das heutige Sonntagsmärchen ist eines zum Hören. Es entstand in einer Art Spiel, das ich mit meiner Oma oft gespielt habe: Man schreibt eine Geschichte und lässt Adjektive, Attribute und manchmal auch Verben oder Substantive weg.
Der andere nennt Wörter, ohne allerdings Thema und Inhalt des Textes zu kennen. So entstehen lustige, absurde, mitunter surreale Geschichten – wie eben auch das Märchen, das ihr hier hören könnt.
Ich habe keine Zeitung gelesen.
Ich habe keiner Frau nachgesehn.
Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
Ich habe keinem einen Guten Tag gewünscht.
Ich habe nicht in den Spiegel gesehn.
Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen
und mit keinem über neue Zeiten.
Ich habe nicht über mich nachgedacht.
Ich habe keine Zeile geschrieben.
Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht.
Zwei Geschichten von Cormac McCarthy. Die eine vor zwei Jahren verfilmt von den Coen-Brüdern, die andere (der mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete beeindruckende und düstere Roman “The Road”) kommt Mitte Oktober ins Kino. Diesmal in der Regie des Australiers John Hillcoat und mit Viggo Mortensen in der Rolle des Vaters, der sich mit seinem kränkelnden Sohn durch eine Endzeitwelt schlägt.
Den Soundtrack zu “The Road” hat übrigens Nick Cave zusammen mit Warren Ellis geschrieben, und zwar so:
“Die Geburt des radikalen Islamismus aus dem Hüftspeck des deutschen Schlagers” – das ist der vielversprechende, vielschichtige und vor allem auch irgendwie dialektische Titel des neuen Buches von Jürgen Kuttner, das heute erscheint. Ich durfte es schon lesen und kann sagen: Dieses Buch ist vielversprechend, vielschichtig und vor allem auch irgendwie dialektisch – also prima! Also kaufen!
Heute abend um 22.30 Uhr stellt er das Werk persönlich im Prater (Volksbühne) vor.
Nick Cave liest +++ Speech Debelle gewinnt +++ Johnny lydet
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Und hier liest Onkel Nick schon was aus seinem neuen Roman vor, der am 24. September bei Kiepenheuer & Witsch erscheinen wird.
“Es ist besser, wenn man ein wenig doof ist, dann entgeht einem das Ausmaß der eigenen Unzulänglichkeit” – das ist eines der Bekenntnisse von Sebastian Horlsey, von Beruf und aus Berufung Dandy. Seine unautorisierte Autobiographie “Dandy in der Unterwelt” ist vor kurzem im Verlag Blumenbar erschienen und er war in Berlin…
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