Diese beiden gut gelaunten jungen Menschen sind Jürgen Kuttner und Tom Kühnel. Sie sind die Regisseure des Stücks “Die Sorgen und die Macht” von Peter Hacks, das morgen (4. September) an den Kammerspielen des Deutschen Theaters in Berlin Premiere haben wird.
Nach einem handfesten Skandal und monatelangen Streitereien wurde dieses Stück am selben Haus 1963 abgesetzt. Hacks verließ das Theater, der damalige Intendant Wolfgang Langhoff trat als Intendant zurück.
Warum sie “Die Sorgen und die Macht” gerade jetzt ans DT zurückholen, erzählten Kuttner und Kühnel gestern Abend bei radioeins im Admiralspalast. Das Interview gibt’s hier (mit Rechtsklick als Download) oder zum Gleichhören hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist John Grant – Musiker und Songschreiber aus New York. Früher war er der Sänger der Czars. Doch das war irgendwann vorbei, stattdessen: Drogen, Alkohol, Depressionen.
Dann Besinnung und Läuterung, ein “ordentlicher Beruf” und dann… kam die texanische Band Midlake und wollte seine Unterstützung für ihre neue Platte. Das war gut, denn dann wiederum unterstützten sie ihn bei seinem Solo-Album Queen of Denmark, das Ende Mai erschienen und großartig ist. Ein Album über “Gesetztheit, Anmut und die eigenen Dämonen”, wie er sagt.
Gestern war John Grant zu Besuch im radioeins-Studio im Admiralspalast. Das Interview (in dem es übrigens nicht um Musik geht) und einen Song (den er live gespielt hat) gibt’s hier oder gleich hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Das ist Stephin Meritt. Er ist der Vorsitzender der New Yorker Band The Magnetic Fields.
Über Stephin Merritt wird gern mal gesagt, er sei der beste Songwriter unserer Zeit. Das muss auch Peter Gabriel finden, denn er hat für sein letztes Album “Scratch My Back” den Magnetic Fields-Song “The Book of Love” gecovert. Ein Song, von dem übrigens gern behauptet wird, es sei der traurigste Song überhaupt.
Ihr letztes Album “Distortion” haben die Magnetic Fields der wunderdunklen Band Jesus and The Mary Chain gewidmet. Das neue heißt “Realism” und ist wieder ganz anders, denn Merritt erließ im Studio das Gesetz: Kein Instrument das Strom benötige dürfe zum Einsatz kommen. Stattdessen hört man auf der Platte verspieltes Kinderklavier neben grummeliger Tuba, schräger Ukule und putzigen Streichern.
Morgen Abend spielen The Magnetic Fields im Kino Babylon und heute abend kommt Stephin Merritt im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei.
Und hier ist er, der traurigste Song überhaupt…
Die Band Chokebore aus Hawaii gehörte in den 90ern zu den Mitbegründern des Post Rock. Kurt Cobain liebte ihre Musik, und holte sie für die letzte Tour ins Nirvana-Vorprogramm. 2003 ging die Band in die Pause und Sänger Troy von Balthazar machte solistisch weiter.
Jetzt sind sie wieder da und auf Tour, ein neues Album ist in Arbeit.
Vor ihrem gestrigen Konzert im Festsaal Kreuzberg waren sie im radioeins-Studio im Admiralspalast und haben einen herzzerreißend traurigen und wunderschönen Song gesungen. Zu hören gleich hier unten oder hier per Rechtsklick zum Download: The Person You Chose.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Und so war’s bei ihrem Konzert vor ein paar Tagen in Paris:
Das sind die Umbilical Brothers – zwei lustige Australier, die zwar keine richtigen Brüder sind, dafür aber tolle Sachen können. Was sie tun, nennen sie “structured childishness” und ist eine witzige Mischung aus Slapstick, Bewegungs- und Stimmakrobatik.
Gestern waren David und Shane im radioeins-Studio im Admiralspalast, machten uns glauben, als seien außer ihnen noch ein halber Zoo und drei Manager im Raum und erzählten u.a. über ihre erstaunlichen Erlebnisse im Berliner KitKatClub…
Ab heute bis zum 21. Februar gastieren sie im Tipi am Kanzerlamt.
Das Interview gibt’s hier oder gleich hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Ein Interview ist ein Interview ist ein Interview. Frage-Antwort-Frage-Antwort… kennt man ja.
Der Filmproduzent Sven Häusler hatte eine andere Idee: Gib einem bekannten Menschen ein Thema, das irgendwie mit ihm verbunden ist und lass ihn drüber reden. Und genau das passiert auf der Seite “iseevoices – people on topics”.
Billy Bragg spricht über Wut, Markus Kavka über Selbstmord, Wim Wenders über Geschwindigkeit, Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Geschmack usw.
Die Kamera schreibt nicht nur mit, sondern macht ihre eigene Geschichte daraus…
Inzwischen sind neun Filme online. Die meisten in Englisch, der neueste (Sven Väth übers Tanzen) auf Deutsch.
(Nebenbei: Sven Häusler hat auch die großartige DVD “Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin” produziert)
Am vergangenen Freitag waren Yello in Berlin und bespielten das Kino Babylon mit ihrem virtuellen Konzert “Touch Yello”.
Davor kam Dieter Meier im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei und plauderte über laute Kleidung, kindliches Vorgehen und die Zukunft der Musikindustrie. Das komplette Interview gibt’s hier oder gleich hier unten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
“Liebe ist für alle da” heißt das neue Album von Rammstein. Gestern ist es erschienen.
Diese Erscheinung ist schon mit diversen interessanten Prophezeiungen einher gegangen (wie hier und hier schon erzählt).
Ein paar erste Reaktionen gab es gestern Abend auch bei radioeins. Die Daumen gingen nach unten: Sexistisch, frauenfeindlich, deutschtümelnd taumelnd, musikalisch irrelevant usw. – die Argumente sind da, seit die Band existiert.
Man kann Rammstein nur lieben, hassen oder als “popkulturgeschichtliches Phänomen” betrachten. Niemand wird erwarten, dass ihre Songs von Kompositionsstudenten analysiert und ihre Texte an der philosophischen Fakultät diskutiert werden. Rammstein sind Rammstein. Wäre es nicht schade, wenn das anders wäre?
Ich finde die Band gut, weil ich auch Feeling B gut fand: Die machten mit Spaß Ärger, Rammstein machen mit Ärger Spaß. Nicht mehr und nicht weniger.
Die Band hat mich gefragt, ob ich für ein paar Tage bei ihren Aufnahmen in San Francisco dabei sein und einen Studiobericht schreiben wollte.
Wollte ich und hab’s gern gemacht: Zu lesen auf der Rammstein-Seite oder etwas lesbarer (weil schwarz auf weiß und mit Absätzen) hier.
Am vergangen Freitag war Hugh Cornwell in Berlin und spielte im Quasimodo. Der ehemalige Vorsitzende der Stranglers hat ein neues Album gemacht, das man auf seiner Internetseite kostenlos runterladen kann.
Er betitelte die Platte “Hooverdam” nach dem monumentalen Staudamm an der Grenze zwischen Nevada und Arizona.
Die Geschichte dazu erzählte bei seinem Besuch im radioeins-Studio im Admiralspalast. Dabei erfuhren wir auch, wie Nick Hornbys Mutter ihn mal mit einem Obdachlosen verwechselte…
Das komplette Interview gibt’s hier.
Wer das Album im Laden kauft, bekommt dazu auch noch den Film “Blueprint”, den Cornwell während der Aufnahmen zu “Hooverdam” gemacht hat.
Auf den Tag genau vor 5 Jahren war Amy Winehouse bei radioeins. Sie hatte gerade ihr Debütalbum “Frank” veröffentlicht, war noch relativ unbekannt und verhältnismäßig nüchtern. Und das klang am 28. September 2004 so:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.