Das ist Tilda Swinton. Sie gehört zu den 14 Schauspielern, die von der New York Times zu den besten Schauspielern des Jahres 2010 gekürt wurden. Man bat die Mimen vor die Kamera und drehte zu orchestraler Musik wunderbare Filmminiaturen in schwarzweiß. Da können wir u.a. Robert Duvall beim Rasieren zusehen, Natalie Portman beim Ausziehen, Matt Damon beim Wüten und dem vom Krebs gezeichneten Michael Douglas wie er einfach nur in die Kamera schaut.
Und hier unten macht Javier Bardem ganz schön viel kaputt.
Das ist Mickey Smith. Mickey Smith kommt aus Irland, ist Surfer und fotografiert dabei. Gemeinsam mit einem Kameramann hat er einen Kurzfilm über seine Liebe zur rauen irischen Westküste gemacht. Atemberaubend und wunderschön. Und auch wenn man seinen irischen Akzent nicht immer versteht – die Poesie der Bilder spricht für sich, also groooooß gucken!
Das ist Bill Murray. Er ist einer der Lieblingsschauspieler des Regisseurs Wes Anderson, weshalb dieser ihn auch oft und gern in seinen Filmen besetzt. Und weil Bill Murray seinerseits Wes Anderson gut leiden kann, sagt er ihm auch für die kleinste Rolle zu (wie z. Bsp. in Darjeeling Limited).
Der Maler Casey Weldon findet beide gut und fragte sich, wie Murray wohl aussähe, hätte er alle Rollen bei Wes Anderson gespielt. Und man muss gestehen: Die Ähnlichkeit mit Gwyneth Paltrow als Margot Tenenbaum ist schon frappierend, oder?
Im Uhrzeigersinn: Max Fischer (Rushmore); Chas Tenenbaum (The Royal Tenenbaums); Anne-Marie Sakowitz (Die Tiefseetaucher); Margot Helen Tenenbaum (The Royal Tenenbaums); Francis (Darjeeling Limited); Richie Tenenbaum (The Royal Tenenbaums)
Und hier zur Unterhaltung und Erbauung noch der Trailer zu dem wunderbaren Film “The Royal Tenenbaums”
Das ist ein trauriges Mädchen. Sie lebt in einem trostlosen Londoner Vorort. Genauso wie die beiden Jungs, deren Geschichte in einem großartigen Kurzfilm des britischen Filmemachers Rob Chiu erzählt wird.
Drei Teenager, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen und am Ende doch auf verhängnisvolle Weise miteinander verstrickt sind.
“Fear/Love” erzählt auf eindringliche und bedrückende Weise vom täglichen Kampf um’s Erwachsenwerden, von Sehnsucht, Angst und Verstörung.
Sufferrosa – das ist der Titel eines interaktiven Films des polnischen Filmemachers Dawid Marcinkowski, mit dem er den Film Noir der 60er Jahre ins 21. Jahrhundert bringt. Drei Jahre lang hat er an diesem Projekt gearbeitet.
“Sufferrosa” besteht aus 110 Szenen, wurde an 20 verschiedenen Orten gedreht und hat drei alternative Enden.
Der Film folgt keinem chronologischen Erzählstrang – man kann also immer wieder selbst bestimmen, welchen Verlauf die Handlung nehmen soll.
Der Plot: Privatdetektiv sucht vermisste Frau. Suche führt ihn zu Professor, der an Verjüngungsmethoden für Frauen forscht…
Soundtrack: Sonic Youth, Tarwater, Glass Candy u.v.a.
Gerade war der britische Schauspieler und Gollum-Darsteller Andy Serkis bei der Berlinale, um seinen neuen Film „Sex & Drugs & Rock & Roll“ vorzustellen – eine Filmbiographie über Ian Dury (Trailer hier).
Bei der Gelegenheit verkündete er, dass er demnächst an der Neuverfilmung der “Dreigroschenoper” von Brecht/Weill mitwirken werde und dass es toll sei, diese Nachricht in der Heimatstadt des Stücks zu verkünden (Uraufführung 1928 am im Theater am Schiffbauerdamm).
Den Soundtrack macht Nick Cave, der ja bei den “September Songs” auch schon selbst mal prima den Macky Messer gegeben hat.
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Für sein “Orphans”-Album hat Tom Waits wiederum eine schöne Version des Songs “Wovon lebt der Mensch” aufgenommen…
Ein Interview ist ein Interview ist ein Interview. Frage-Antwort-Frage-Antwort… kennt man ja.
Der Filmproduzent Sven Häusler hatte eine andere Idee: Gib einem bekannten Menschen ein Thema, das irgendwie mit ihm verbunden ist und lass ihn drüber reden. Und genau das passiert auf der Seite “iseevoices – people on topics”.
Billy Bragg spricht über Wut, Markus Kavka über Selbstmord, Wim Wenders über Geschwindigkeit, Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Geschmack usw.
Die Kamera schreibt nicht nur mit, sondern macht ihre eigene Geschichte daraus…
Inzwischen sind neun Filme online. Die meisten in Englisch, der neueste (Sven Väth übers Tanzen) auf Deutsch.
(Nebenbei: Sven Häusler hat auch die großartige DVD “Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin” produziert)
Robin Hood kommt wieder. Die Sage um den mittelalterlichen Held wurde gefühlte Tausendmal verfilmt.
2010 kommt eine neue Version ins Kino. Diesmal von Ridley Scott.
Der Trailer lässt erahnen, dass seine Verfilmung weniger romantisch aber dafür um so blutrünstiger sein wird.
Russell (“Gladiator”) Crowe spielt die Hauptrolle, Cate Blanchett ist Maid Marian, der Soundtrack ist brachial… und sonst so?
Ab 13. Mai 2010 werden wir’s wissen.
Julian Smith ist ein junger Filmemacher aus Nashville, der das Internet seit einiger Zeit mit lustigen Kurzfilmen beglückt. Hier sind zwei davon (die anderen gibt’s hier):
Im März 2010 kommt “Alice im Wunderland” von Tim Burton ins Kino. Der Trailer sieht ziemlich toll aus.
Wer jedoch das Glück hat, demnächst nach New York zu kommen, kann sich Tim Burtons schaurig-schönes Werk auch im Museum of Modern Art angucken: Das MoMA stellt jede Menge Skizzen, Zeichnungen, Gemälde und Polaroids aus und zeigt 14 seiner bekanntesten Filme.
Wer nicht nach New York kommt – auf der Tim Burton Homepage kann man als Burtons “Stain Boy” prima durch die virtuelle Tim Burton Galerie spazieren…