Das ist ein trauriges Mädchen. Sie lebt in einem trostlosen Londoner Vorort. Genauso wie die beiden Jungs, deren Geschichte in einem großartigen Kurzfilm des britischen Filmemachers Rob Chiu erzählt wird.
Drei Teenager, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen und am Ende doch auf verhängnisvolle Weise miteinander verstrickt sind.
“Fear/Love” erzählt auf eindringliche und bedrückende Weise vom täglichen Kampf um’s Erwachsenwerden, von Sehnsucht, Angst und Verstörung.
Das ist William S. Burroughs – mit Allen Ginsberg und Jack Kerouac begründete er in den 50er Jahren die Beat Generation – eine literarische Strömung, deren Werke (wie “Naked Lunch”, “On The Road” oder “Howl”) noch heute als Bibeln der Anarchie und des Nonkonformismus gelten. Beastie Boy Adam “MCA” Yauch, der mit seiner Firma Oscilloscope Laboratories auch erfolgreich Filme produziert und vertreibt, will nun die preisgekrönte Dokumentation “William S. Burroughs: A Man Within” auf DVD veröffentlichen. Darin erzählen unter anderem John Waters, Patti Smith, Iggy Pop, Gus Van Sant, Thurston Moore (Sonic Youth), Laurie Anderson, Jello Biafra und David Cronenberg über ihren Helden.
Die DVD soll im Herbst in Amerika erscheinen, ist bei uns aber vermutlich erstmal nur als Import zu haben…
Hier ist der Trailer:
Sufferrosa – das ist der Titel eines interaktiven Films des polnischen Filmemachers Dawid Marcinkowski, mit dem er den Film Noir der 60er Jahre ins 21. Jahrhundert bringt. Drei Jahre lang hat er an diesem Projekt gearbeitet.
“Sufferrosa” besteht aus 110 Szenen, wurde an 20 verschiedenen Orten gedreht und hat drei alternative Enden.
Der Film folgt keinem chronologischen Erzählstrang – man kann also immer wieder selbst bestimmen, welchen Verlauf die Handlung nehmen soll.
Der Plot: Privatdetektiv sucht vermisste Frau. Suche führt ihn zu Professor, der an Verjüngungsmethoden für Frauen forscht…
Soundtrack: Sonic Youth, Tarwater, Glass Candy u.v.a.
Gerade war der britische Schauspieler und Gollum-Darsteller Andy Serkis bei der Berlinale, um seinen neuen Film „Sex & Drugs & Rock & Roll“ vorzustellen – eine Filmbiographie über Ian Dury (Trailer hier).
Bei der Gelegenheit verkündete er, dass er demnächst an der Neuverfilmung der “Dreigroschenoper” von Brecht/Weill mitwirken werde und dass es toll sei, diese Nachricht in der Heimatstadt des Stücks zu verkünden (Uraufführung 1928 am im Theater am Schiffbauerdamm).
Den Soundtrack macht Nick Cave, der ja bei den “September Songs” auch schon selbst mal prima den Macky Messer gegeben hat.
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Für sein “Orphans”-Album hat Tom Waits wiederum eine schöne Version des Songs “Wovon lebt der Mensch” aufgenommen…
Ein Interview ist ein Interview ist ein Interview. Frage-Antwort-Frage-Antwort… kennt man ja.
Der Filmproduzent Sven Häusler hatte eine andere Idee: Gib einem bekannten Menschen ein Thema, das irgendwie mit ihm verbunden ist und lass ihn drüber reden. Und genau das passiert auf der Seite “iseevoices – people on topics”.
Billy Bragg spricht über Wut, Markus Kavka über Selbstmord, Wim Wenders über Geschwindigkeit, Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Geschmack usw.
Die Kamera schreibt nicht nur mit, sondern macht ihre eigene Geschichte daraus…
Inzwischen sind neun Filme online. Die meisten in Englisch, der neueste (Sven Väth übers Tanzen) auf Deutsch.
(Nebenbei: Sven Häusler hat auch die großartige DVD “Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin” produziert)
Robin Hood kommt wieder. Die Sage um den mittelalterlichen Held wurde gefühlte Tausendmal verfilmt.
2010 kommt eine neue Version ins Kino. Diesmal von Ridley Scott.
Der Trailer lässt erahnen, dass seine Verfilmung weniger romantisch aber dafür um so blutrünstiger sein wird.
Russell (“Gladiator”) Crowe spielt die Hauptrolle, Cate Blanchett ist Maid Marian, der Soundtrack ist brachial… und sonst so?
Ab 13. Mai 2010 werden wir’s wissen.
Julian Smith ist ein junger Filmemacher aus Nashville, der das Internet seit einiger Zeit mit lustigen Kurzfilmen beglückt. Hier sind zwei davon (die anderen gibt’s hier):
Im März 2010 kommt “Alice im Wunderland” von Tim Burton ins Kino. Der Trailer sieht ziemlich toll aus.
Wer jedoch das Glück hat, demnächst nach New York zu kommen, kann sich Tim Burtons schaurig-schönes Werk auch im Museum of Modern Art angucken: Das MoMA stellt jede Menge Skizzen, Zeichnungen, Gemälde und Polaroids aus und zeigt 14 seiner bekanntesten Filme.
Wer nicht nach New York kommt – auf der Tim Burton Homepage kann man als Burtons “Stain Boy” prima durch die virtuelle Tim Burton Galerie spazieren…
19 Jahre nach seinem Tod soll 2010 endlich eine Filmbiographie über Serge Gainsbourg ins Kino kommen.
In seinem Regiedebüt “Gainsbourg – Vie Héroïque” will der französische Comiczeichner Joann Sfar die Geschichte des begnadeten Chansonniers und kettenrauchenden Provokateurs erzählen – von seiner Jugend im nazibesetzten Paris (als er noch Lucien Ginsberg hieß), über seine beispiellose Karriere in den 60ern, die skandalträchtigen TV-Auftritte in den 80ern bis zu seinem Tod 1991.
In den Hauptrollen u.a.: Eric Elmosnino (Gainsbourg), Lucy Gordon † (Jane Birkin), Laetitia Casta (Brigitte Bardot).
Der kanadische Sänger Gonzales wird Elmosnino am Klavier “doubeln”.
Der Sohn des Uhrmachers erfährt, dass sein Vater krank ist und möchte ihm einen letzten Wunsch erfüllen…
Poetischer Kurzfilm von Brandon McCormick – ein leidenschaftlicher Filmemacher, der seine eigene kleine leidenschaftliche Filmfirma hat.