Das ist eine dieser Pendelapperaturen. Kennt man. Aber die Studenten der Harvard-Universität haben ein Experiment gemacht, das nicht nur die physikalischen Gesetzmäßigkeiten eines Perpetuum Mobile demonstriert, sondern dabei auch noch poetisch ist.
Und es gibt auch Experimente, bei denen man über Gleichschaltung ins Grübeln kommt…
Das ist der Fotograf Jim Rakete.
Am 1. Januar 2011 wird er 60 Jahre alt. Für ihn sei das kein so wichtiger Termin, hat er gesagt. Und er sagte noch andere Dinge.
Jim Rakete macht nicht nur wunderbare Fotos, sondern er gehört zu jenen Künstlern, die sich selbst nicht dafür halten und lieber hinter ihrer Kunst verschwinden. Darüber und über noch einiges mehr sprachen wir vor ein paar Tagen bei radioeins. Das Gespräch gibt’s hier unten.
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Als wir so redeten, schwärmte Jim Rakete unter anderem von der Schweizerin Sophie Hunger und erwähnte dabei den Song, den sie vor kurzem bei ihrem Besuch im radioeins-Studio im Admiralspalast sang. Dieser hier:
Das ist einer dieser Greyhound-Busse, die gern von verlorenen Helden amerikanischer Filme benutzt werden. Meistens geht es in diesen Filmen um das Zurücklassen ungeliebter Vergangenheit und die Reise in eine ungewisse Zukunft.
Auch in einem Musikvideo der amerikanischen Sängerin Beth Hart wird der Bus benutzt. Doch das Video erzählt trotz der guten Bilder nur halb so viel wie der Live-Mitschnitt hier unten. Da wird aus einem Vierminuten-Song ein abendfüllender Film. Die Geschichte, die sie erzählt, ist ihre. Und sie tut weh.
Beth Hart war vor zehn Jahren wegen dieses Songs mal kurz ein Star. Dann versank sie in Alkohol, Drogen und Leere.
Vor zwei Jahren war sie in Berlin und spielte im radioeins-Studio im Admiralspalast. Nicht mehr so berühmt, doch dafür gesund und…
Das sind zwei obdachlose Amerikaner. Die Bilder stammen vom Pressefotografen Michael O’Brien. Er ist durch die USA gereist und hat Leute ohne Bleibe interviewt und fotografiert.
Im März 2011 wird in Amerika der Bildband “Hard Ground” erscheinen, der außer diesen großartigen Fotos und den Interviews auch Gedichte von Tom Waits enthalten wird.
Michael O’Brien hat übrigens auch das Coverfoto für Tom Waits’ letztes Live-Album “Glitter and Doom” gemacht.
Und jetzt… Musik!
Das ist Roger Willemsen. Er schreibt gerade was in sein Buch “Die Enden der Welt”, das vom Reisen und der Lust am Verschwinden handelt.
Warum? Das erzählte er gestern hier:
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Das ist ein Mann, dem es nicht besonders gut geht. Er ist sogar schon tot. Verantwortlich dafür ist der Mann, der sich über ihn beugt. Und der ist der Held in dem Thriller “Schneller als der Tod” von Josh Bazell.
Wer Mafia-Geschichten und Dr. House mag, wird vermutlich auch diese bizarre, böse, lustige, aber auch… schöne Krankenhausgeschichte mögen.
Und wer noch dazu den Komödianten Christoph Maria Herbst mag, lässt sich den Roman von ihm vielleicht auch gern vorlesen.
Warum und wie er das tut und wie es Stromberg eigentlich so geht, erzählte er heute im radioeins Studio im Admiralspalast.
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Ich habe keine Zeitung gelesen.
Ich habe keiner Frau nachgesehn.
Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.
Ich habe keinem einen Guten Tag gewünscht.
Ich habe nicht in den Spiegel gesehn.
Ich habe mit keinem über alte Zeiten gesprochen
und mit keinem über neue Zeiten.
Ich habe nicht über mich nachgedacht.
Ich habe keine Zeile geschrieben.
Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht.