JA.

16. Januar 2010 um 20:45 Uhr

Kategorie Allgemein

BLEIB DOCH MAL BEIM THEMA!

19. Dezember 2009 um 06:28 Uhr


Ein Interview ist ein Interview ist ein Interview. Frage-Antwort-Frage-Antwort… kennt man ja.
Der Filmproduzent Sven Häusler hatte eine andere Idee: Gib einem bekannten Menschen ein Thema, das irgendwie mit ihm verbunden ist und lass ihn drüber reden. Und genau das passiert auf der Seite “iseevoices – people on topics”.
Billy Bragg spricht über Wut, Markus Kavka über Selbstmord, Wim Wenders über Geschwindigkeit, Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Geschmack usw.
Die Kamera schreibt nicht nur mit, sondern macht ihre eigene Geschichte daraus…
Inzwischen sind neun Filme online. Die meisten in Englisch, der neueste (Sven Väth übers Tanzen) auf Deutsch.
(Nebenbei: Sven Häusler hat auch die großartige DVD “Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin” produziert)

Weiterführende Lektüre/Links:
Seite von Sven Häusler
Trailer Peter Fox-DVD

LASST UNS TOT UND MUNTER SEIN!

4. Dezember 2009 um 23:49 Uhr


Wer Musik gut findet und immer noch Taschenkalender benutzt:
Diesen Kalender aus der Edition Observatör des Verlages Onkel & Onkel gibt es seit drei Jahren und er wird jedes Jahr besser und dicker. Das liegt nicht nur an Liebe und Hochachtung für die teuren Toten, sondern auch daran, dass jetzt jeder Tag eine eigene Seite bekommen hat…


(† 4. Dezember 1993)

Weiterführende Lektüre:
Leseprobe

Kategorie Allgemein Musik

Schon GEZ geschwedet?

27. November 2009 um 22:12 Uhr


Die GEZ gibt sich wirklich Mühe, mit ihrer Werbung cool rüber zu kommen. Aber wir wissen ja, dass Mühe allein irgendwie uncool ist.
In Schweden hingegen…
(Der Download braucht ‘ne Weile, aber stark bleiben lohnt sich und bis zum Schluss gucken erst recht!)

Direktlink (leider wegen Serverüberlastung inzwischen nicht mehr in der englischen Version zu haben)

via Kuttner

BILLY CORGAN AUF DER COUCH

um 12:03 Uhr


Billy Corgan ist der Vorsitzende der Smashing Pumpkins und Carl Gustav Jung war der Begründer der “Analytischen Psychologie” (ihm verdanken wir unter anderem die wissenschaftliche Unterscheidung und Beschreibung von extrovertierten und introvertierten Menschen).
C. G. Jung hat Tagebuch geschrieben, ist in sein Unterbewusstsein vorgedrungen, hat Träume aufgezeichnet und gemalt.
Nach 50 Jahren unter Verschluss erscheint dieses “Rote Buch” und wird 2010 auch in Deutschland veröffentlicht.
Das New Yorker “Rubin Museum of Modern Art” veranstaltet zur Zeit parallel zu einer Ausstellung zum “Red Book” die “Red Book Dialogues” und lässt interessante Leute aus dem Showgeschäft mit Psychologen darüber diskutieren. David Byrne und Sarah Silverman waren z.B. schon dabei. Jetzt war auch Billy Corgan dran. Er sprach mit dem Psychoanalytiker Dr. Morgan Stebbins. Ist interessant, zum Teil sehr lustig – aber eben auf Englisch…
Hier geht’s zum Youtube-Video des Events.

Weiterführende Lektüre:
The Red Book of C. G. Jung Programs
C.G.Jung Wikipedia
Frankfurter Rundschau über das “Rote Buch” von C.G. Jung

(via TwentyFourBit)

ZWEI SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK

22. November 2009 um 16:37 Uhr


Vergangenen Freitag war Justin Sullivan (NEW MODEL ARMY) im radioeins-Studio im Admiralspalast. Unter anderem mit zwei guten Tipps für ein glückliches Leben.
Erstens: Gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis – wie der Goldfisch, der am einen Ende des Beckens angekommen das andere schon wieder vergessen hat.
Zweitens: Man muss sich entscheiden, ob man lieber Recht haben oder glücklich sein will. Leute, die immer Recht haben wollen, sind niemals glücklich. (Originalton Sullivan)

Das neue Album “Today Is a Good Day” – Album-Sampler

Kategorie Allgemein Musik

HÄ?

11. November 2009 um 12:22 Uhr


Eigentlich wollte ich hier nur Sachen reinkleben, die ich gut finde. Aber das ist jetzt mal uneigentlich:

Ich war am vergangenen Wochenende in Utrecht (Holland). Dort findet einmal im Monat sonntags ein Kulturfestival statt, immer zu einem anderen Thema. Diesmal: 20 Jahre Mauerfall.
Ich sollte dort mit Herman van Veen über seine Erfahrungen in und mit der DDR sprechen. Ich hatte ihn am 4. Oktober 1989 vor seinem Konzert in Ostberlin interviewt, seinen Satz “Ich werde heute die Mauer wegsingen” bei DT64 gesendet und dafür einen erhobenen (aber am Ende doch ziemlich harmlosen) “Du Du!”-Zeigefinger kassiert – deshalb war ich eingeladen.

Bei der Veranstaltung in Utrecht hat Herman van Veen vor unserem Gespräch zu den Leuten geredet, natürlich auf Holländisch…
Heute las ich, worum es da unter anderem ging und welche Folgen das hatte: van Veen hat über die DDR, über Pressefreiheit, Demokratie und totalitäre Systeme gesprochen und in diesem Zusammenhang vor der offensichtlich ziemlich rechten PVV gewarnt, die er in die Nähe der Nazi-Partei NSB rückte.
Am nächsten Tag wurde van Veen vom holländischen (der BILD-Zeitung nicht unähnlichen) DE TELEGRAAF “zitiert”. Darauf regnete es Hass- und Drohmails in seinen email-Account und jetzt ist er Mode. Bei einer Talkshow im Fernsehen hat er sich erklärt und seine Worte noch mal in den richtigen Kontext gestellt.

Vielleicht bin ich zu naiv, vielleicht fehlt mir der politische Sachverstand, vielleicht habe ich Demokratie und Pluralismus im Kapitalismus immer noch nicht kapiert…
Mir will nicht in den Kopf, warum hochrangige Politiker nur mal kurz zum Schämen in die rechte Ecke geschickt werden, wenn sie den Rassisten/Ausländerfeind raushängen lassen, während Leute mit unbequemen Bemerkungen sofort dem “gesunden Volksempfinden” zum Fraß vorgeworfen werden.

Weiterführende Lektüre:
Frankfurter Rundschau
Tazblog von Falk Madeja
Herman van Veen am 10.11. im niederländischen Fernsehen

Kategorie Allgemein News

6. Oktober 2009 um 09:24 Uhr


Im Augenblick läuft im Berliner Zeughauskino eine 14teilige Reihe über das DDR-Jugenradio DT64.
Morgen (7. Oktober) geht es zum ersten Mal um die subversivere Seite eines Radiosenders, der auch im Jahr 1986 eigentlich nichts anderes war als ein fürsorglich funktionierendes Rädchen im sozialistischen Mediengetriebe.
Doch ab März dieses Jahres kam plötzlich Sand rein: Musik jenseits des staatlich abgesegneten DDR-Mainstreams. Lutz Schramm erfand das “Parocktikum”, spielte Kassetten von manchmal fragwürdiger Tonqualität aber mit erkennbar anderer Musik… erstaunlicherweise geduldet.
Die ganze Geschichte gibt’s am Mittwoch um 20 Uhr im Zeughaus: Mit Originalsendung und anschließendem Gespräch mit Lutz Schramm und Klaus Walter (RadioDJ und Journalist, der lange Zeit für den Hessischen Rundfunk unter dem lustigen Sendungstitel “Der Ball ist rund” etwas andere Popmusik vorgestellt hat). Welten dazwischen? Mit Sicherheit! Also hingehen…

Parocktikum-Seite von Lutz Schramm

Kategorie Allgemein Musik Radio

MYSTERIÖS, MYSTERIÖS…

5. Oktober 2009 um 15:14 Uhr


Vampire Weekend haben im Internet einen Countdown geschaltet. Unter dem Titel eines Songs ihres erst im Januar nächsten Jahres erscheinenden neuen Albums “Contra” läuft die Uhr zurück bis heute abend 20.30 Uhr (MEZ). Nicht mal der NME weiß, was nach Ablauf des Countdowns passieren wird.

Bis zum möglichen Weltuntergang oder der Invasion von Wochenend-Vampiren… Musik!

Kategorie Allgemein Musik

DANIEL JOHNSTON FÜR’S iPHONE ?

29. September 2009 um 20:38 Uhr


Der texanische Singer/Songwriter Daniel Johnston ist jetzt auch als “iPhone-App” zu haben. Inspiriert durch seine wundersamen Phantasiecharaktere wurde das 3D-Spiel entwickelt, das man für 0,79 € im iTunes-Kaufmannsladen erwerben kann.
In diesem Spiel navigiert man (supermariogleich) als eine von Daniel Johnston erschaffene Kreatur durch eine kunterbunte Landschaft. Der Weg: Rote Teufelsbabys und andere böse Mächte bekämpfen. Das Ziel: Das Mädchen der Träume.
Im Hintergrund hört man Daniel Johnston singen (der übrigens weder ein Mobiltelefon haben noch überhaupt wissen soll, was ein iPhone ist).
Am 6. Oktober erscheint übrigens das neue Album von Daniel Johnston.

Kategorie Allgemein Musik News