Das ist die Erde – aufgenommen am 14. Februar 1990 von der Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von etwa 6,4 Milliarden Kilometern (der größten Distanz, aus der jemals ein Foto von der Erde gemacht wurde).
Die Aufnahmen entstanden auf Anregung des amerikanischen Astronomen Carl Sagan, der durch die Bilder wiederum zu seinem Buch „Pale Blue Dot: A Vision of the Human Future in Space“ inspiriert wurde.
Daraus entstand 1996 die Fernsehserie “Cosmos”, zu der Sagan den Kommentar sprach. Einen Ausschnitt daraus gibt’s gleich unter der schönen Timelapse-Umsetzung seines großartigen, visionären, wahren und irgendwie auch tröstlichen Textes…
Das ist John Grant – Musiker und Songschreiber aus New York. Früher war er der Sänger der Czars. Doch das war irgendwann vorbei, stattdessen: Drogen, Alkohol, Depressionen.
Dann Besinnung und Läuterung, ein “ordentlicher Beruf” und dann… kam die texanische Band Midlake und wollte seine Unterstützung für ihre neue Platte. Das war gut, denn dann wiederum unterstützten sie ihn bei seinem Solo-Album Queen of Denmark, das Ende Mai erschienen und großartig ist. Ein Album über “Gesetztheit, Anmut und die eigenen Dämonen”, wie er sagt.
Gestern war John Grant zu Besuch im radioeins-Studio im Admiralspalast. Das Interview (in dem es übrigens nicht um Musik geht) und einen Song (den er live gespielt hat) gibt’s hier oder gleich hier unten:
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Das ist Miles – ein ganz normaler, netter jüdischer Junge in einer (fast) ganz normalen jüdischen Familie.
Einen Tag vor seiner Bar Mitzwa wird er mit einer schrecklichen Wahrheit konfrontiert…
Ein schöner Trickfilm des amerikanischen Filmstudenten Shion Takeushi.
Das ist Austin Kleon. Ein Comiczeichner und Poet, der erstaunliche Dinge mit der Zeitung macht. Er schwärzt die Texte so lange, bis nur Worte da stehen, die zu seiner Poesie werden. Aus diesen “Newspaper Blackouts” hat er ein Buch gemacht. Schön.
So wird’s gemacht:
Das ist Philip Zimbardo. Er ist Professor für Psychologie an der Stanford University und erregte 1971 Aufsehen mit seinem Stanford Prison Experiment, in dem er das Gewaltverhalten von Menschen untersuchte. Der deutsche Film “Das Experiment” (2001) lehnte sich daran an.
In seinem Vortrag “The Secret Powers of Time” beschäftigte er sich mit dem Phänomen Zeit und damit, wie wir Zeit wahrnehmen – subjektiv, individuell sehr verschieden, abhängig von unserer Herkunft, Erziehung, Charakterprägung, Religion und… durch das große Digital!
Die grandios animierte Version dieses Vortrags hier unten dauert 10 Minuten.