Das ist Sophie Hunger – Songschreiberin und Sängerin aus der Schweiz.
Sophie Hunger ist anders als die anderen. Sie ist Sehnsucht und Radikalität in einem. Das erzählt die Pose, die sie da oben zeigt – und das erzählt auch ihre wunderschöne neue Platte “1983″.
Unter ein YouTube-Video* schrieb jemand diesen Kommentar:
“liebe sophie. ich hatte immer hunger. aber ich wollte deine musik sehr lange nicht kennenlernen. so in etwa, dass man etwas schönes nicht erleben will – weil es dann für einen moment vorbei sein wird. jetzt bin ich bereit. und ich kann nicht mehr sagen als danke. dass du stets hunger hast nach dir. Respect. Bewunderung. ein Wunder…”
Interview mit Sophie Hunger bei radioeins hier oder hier unten:
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Sufferrosa – das ist der Titel eines interaktiven Films des polnischen Filmemachers Dawid Marcinkowski, mit dem er den Film Noir der 60er Jahre ins 21. Jahrhundert bringt. Drei Jahre lang hat er an diesem Projekt gearbeitet.
“Sufferrosa” besteht aus 110 Szenen, wurde an 20 verschiedenen Orten gedreht und hat drei alternative Enden.
Der Film folgt keinem chronologischen Erzählstrang – man kann also immer wieder selbst bestimmen, welchen Verlauf die Handlung nehmen soll.
Der Plot: Privatdetektiv sucht vermisste Frau. Suche führt ihn zu Professor, der an Verjüngungsmethoden für Frauen forscht…
Soundtrack: Sonic Youth, Tarwater, Glass Candy u.v.a.
Das ist Stephen Elliott – ein amerikanischer Journalist und Autor, der jetzt erstmalig in Deutschland veröffentlicht wurde.
In seinem Erzählungsband “Meine Freundin kommt in die Stadt” erzählt er zehn berührende, erschütternde, verstörende aber bisweilen auch bizarr-komische Geschichten über eine/seine Suche nach Liebe – eine masochistische Liebe, die nur im Schmerz Erfüllung findet.
Diese Geschichten sind autobiographisch – wie sein Alter Ego leidet auch Stephen Elliott unter dem Trauma eines Mannes, der als Kind Opfer von Misshandlungen und sexueller Gewalt wurde.
Der deutsche Verlag hat sich entschlossen, den Titel des Buches nicht komplett zu übernehmen. Statt wie im Original “My Girlfriend Comes to the City and Beats Me Up” heißt es hier nur halbherzig und brav “Meine Freundin kommt in die Stadt”. Auch das Cover des amerikanischen Originals ist wesentlich eindeutiger als das der deutschen Ausgabe.
Dennoch: Wer diese Geschichten liest, den werden sie nicht mehr loslassen – und das ist nicht zuletzt der wunderbaren deutschen Übersetzung von Gregor Hens zu verdanken.
Hier unten gibt’s ein Interview mit dem Übersetzer.
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Und hier unten liest Stephen Elliott aus seinem Buch, spricht über seine Sexualität und das Schreiben darüber.
Moby ist ja nicht nur ein grandioser Musiker, sondern hat auch sonst prima Ideen. So schrieb er im April zum Beispiel einen Video-Wettbewerb zu seinem Song “Wait For Me” aus und kürte persönlich den Gewinner – den jungen israelischen Filmemacher Nimrod Shapira.
Der erklärte sein Video so: “Es erzählt die Geschichte eines Mädchens, das sich entschließt, Moby in ihr Leben einzuladen. Als Anleitung dafür dient ihr ein “Moby-Heraufbeschwörungsguide für Dummies”, das in 10 bizarren und komischen Schritten zum Erfolg führen soll. Jeder dieser Schritte ist eine Referenz auf ein anderes Moby-Video…”