Das ist Vic Chesnutt. Ein amerikanischer Songwriter aus Athens/Georgia, der seine Inspiration aus den dunkelsten Winkeln seiner Seele zog und damit wiederum andere inspirierte.
Vic Chesnutt ist tot. Nach einem Selbstmordversuch am Weihnachtsabend war er ins Koma gefallen und ist heute gestorben.
Eine tragische Gestalt: Seit einem Autounfall mit 18 war er querschnittsgelähmt und schien danach immer mehr und immer wieder seinen Lebensmut zu verlieren – ein paar mal schon hatte er versucht, sein Leben zu beenden.
Anfang der 90er Jahre war es vor allem Michael Stipe, der ihn unterstützte. Er produzierte Chesnutts erste zwei Alben. Bekannt wurden seine Songs vor allem mit der Veröffentlichung des Tributes “Sweet Relief II: Gravity Of The Situation”, auf dem u.a. die Smashing Pumpkins, Madonna, Soul Asylum, Live, Sparklehorse, Garbage und natürlich R.E.M. seine Songs coverten. “Sad Peter Pan” war einer davon.
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Und hier ein 9-Minuten-Interview mit Vic Chesnutt (Englisch und mit Musik):
Der Spanier Rodrigo Blaas ist eigentlich Animator bei Pixar, hat sich aber eine Weile frei genommen, um seinen eigenen Trickfilm zu machen.
Und für “Alma” hat er dann auch gleich mehrere Preise bekommen.
Die Geschichte um das kleine Mädchen, das in einem antiken Spielzeuggeschäft von einer seltsamen Puppe magisch angezogen wird, ist nur für die Weihnachtszeit bei Vimeo zu sehen… (und bildschirmgroß gucken lohnt sich!)
Ein Interview ist ein Interview ist ein Interview. Frage-Antwort-Frage-Antwort… kennt man ja.
Der Filmproduzent Sven Häusler hatte eine andere Idee: Gib einem bekannten Menschen ein Thema, das irgendwie mit ihm verbunden ist und lass ihn drüber reden. Und genau das passiert auf der Seite “iseevoices – people on topics”.
Billy Bragg spricht über Wut, Markus Kavka über Selbstmord, Wim Wenders über Geschwindigkeit, Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Geschmack usw.
Die Kamera schreibt nicht nur mit, sondern macht ihre eigene Geschichte daraus…
Inzwischen sind neun Filme online. Die meisten in Englisch, der neueste (Sven Väth übers Tanzen) auf Deutsch.
(Nebenbei: Sven Häusler hat auch die großartige DVD “Peter Fox & Cold Steel – Live aus Berlin” produziert)
Robin Hood kommt wieder. Die Sage um den mittelalterlichen Held wurde gefühlte Tausendmal verfilmt.
2010 kommt eine neue Version ins Kino. Diesmal von Ridley Scott.
Der Trailer lässt erahnen, dass seine Verfilmung weniger romantisch aber dafür um so blutrünstiger sein wird.
Russell (“Gladiator”) Crowe spielt die Hauptrolle, Cate Blanchett ist Maid Marian, der Soundtrack ist brachial… und sonst so?
Ab 13. Mai 2010 werden wir’s wissen.
Der Erfinder dieser Bildunterschrift hat vermutlich Recht, aber darum geht es jetzt nicht.
Es gibt nämlich auch den schönen Song “Christmas Sucks”, in dem es z.B. zukunftsbejahend heißt:
“Give me a noose I can hang from the tree,
I need no excuse to end my misery.
This holiday season is all the more reason to die”.
Dieser Song klingt, als würde er von Tom Waits und Peter Murphy (Bauhaus) gesungen.
Doch es ist die amerikanische Metalband Porn Orchard, die uns da ein Rentier aufbindet. Sie imitieren Waits und Murphy so perfekt, dass der Legendenbildung nichts mehr im Wege steht. Hier oder gleich hier unten ist der Song und ganz da unten gibt’s einen echten Tom Waits-Weihnachtssong.
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Neulich begrüßte ich einen Freund mit den Worten: Na, Freund Blase?
Er konnte damit gar nichts anfangen und ich musste zugeben, dass auch ich nicht so recht wusste, woher der Begriff “Freund Blase” eigentlich kommt. Ich wusste nur, dass man es mit einem leicht vorwurfsvollen Unterton ausspricht, so spitzbuben-pappenheimermäßig.
Warum? Hier unten gibt’s die Geschichte dazu…
Am vergangenen Freitag waren Yello in Berlin und bespielten das Kino Babylon mit ihrem virtuellen Konzert “Touch Yello”.
Davor kam Dieter Meier im radioeins-Studio im Admiralspalast vorbei und plauderte über laute Kleidung, kindliches Vorgehen und die Zukunft der Musikindustrie. Das komplette Interview gibt’s hier oder gleich hier unten:
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Gestern war der lustige Unterhaltungskünstler und Comiczeichner Fil bei radioeins im Admiralspalast, um ein paar vorweihnachtliche Gesänge anzustimmen und schlimme Weihnachtsgeschichten zu erzählen.
Vom 26.12. bis 3.1.2009 bespaßt er übrigens wieder das Kino Babylon in Mitte.
Und hier die beredten Zeugnisse seines Besuchs:
Das ist Tom Waits. Tom Waits wird heute 60 Jahre alt. Darüber wird an diesem Tag vermutlich viel geredet und geschrieben werden – zurecht.
Ich schreibe hier nicht so viel, obwohl ich schon sehr lange sehr gerührt und bewegt bin von diesem Mann.
Ich klebe da unten einfach ein paar Links rein, die ich gut finde.
Doch zuvor: Die großartige Episode aus dem Film “Coffee and Cigarettes” von Jim Jarmusch. Tom Waits und Iggy Pop erzählen sich gegenseitig einen vom Pferd… (englisch)
“She Who Measures” heißt die ironisch-düstere Zukunftsvision des kroatischen Animationsfilmers Veljko Popović.
2009 wurde dieser Film mit dem Preis für den besten Animationsfilm des Aspen Shorts Festivals ausgezeichnet und hat damit gute Chancen auch für einen Oscar nominiert zu werden.