POESIE DES UNTERGRUNDS


Bei Jubiläen wie dem heutigen wird ja immer viel und gern versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen – und dafür gibt es ja 20 Jahre nach ’89 auch jede Menge Gelegenheiten (mitunter vielleicht sogar zu viele…). Aber wer geht eigentlich den Dingen auf den Untergrund?
Das macht der Dokumentarfilm “Poesie des Untergrunds” von Bert Papenfuß und Matthias Aberle. Die beiden erzählen von der DDR-Künstlerszene, wie sie sich in den 70er und 80er Jahren in Berlin-Prenzlauer Berg entwickelt hat.
Schriftsteller, Musiker, Fotografen, Filmemacher und Bildende Künstler – sie alle bevölkerten die Hinterhöfe mit Spaß und Subversion aber auch mit Provokation und Opposition. Dass man später dabei gelegentlich unter vermeintlich Gleichgesinnten Stasispitzel fand – auch diese Geschichten erzählt der Film.
Morgen abend läuft er ab 20 Uhr im Prater und heute abend ist der Regisseur Matthias Aberle kurz nach acht zu Besuch bei radioeins im Admiralspalast.

Toncollage aus “Poesie des Untergrunds”


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Der Beitrag wurde am 9. November 2009 um 16:26 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Film gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.