GEGANGEN

21. Oktober 2014 um 01:19 Uhr

Peter
Das ist Peter Radszuhn. Er ist tot. Sein Herz wollte nicht mehr. Einfach so.
Ich kannte ihn über zwanzig Jahre. Und so gut wie gar nicht.
Schade.

Tagesspiegel

Kategorie Meins Musik

WUNDERLICHS BILDERBUCH (5)

18. Oktober 2014 um 22:31 Uhr


Wunderlich kannte das Modell aus einem der Stummfilme, die er oft mit seinem Vater geschaut hatte. Sein Vater liebte Stummfilme, vor allem diesen einen, in dem Buster Keaton einen Lokführer spielt, der auf einer Draisine seinem entführten Zug hinterherfährt. Damals hatte Wunderlich immer davon geträumt, auch mal mit so einem Ding zu fahren.


(Der Stummfilm “The General” von Buster Keaton wurde nachträglich von ein paar Scherzkeksen synchronisiert.)

SCHÖN ALT WERDEN

um 12:39 Uhr

Schwestern
Das sind vier Schwestern. Von links nach rechts: Heather (23), Mimi (15), Bebe (25) und Laurie (21). Bebe ist die Frau des Detroiter Fotografen Nicholas Nixon, der dieses Foto 1975 machte und danach beschloss, die Schwestern jedes Jahr einmal zu fotografieren.
Er sagt: “Ich werde mit der Serie weitermachen, bis ich nur noch drei von ihnen fotografiere, nur noch zwei, nur noch eine. Die Frage ist, was passiert, wenn ich in der Mitte verschwinde. Aber das finden wir dann heraus.”
Vierzig Jahre. Vierzig Bilder. Schöner analoger Zeitraffer. (Danke, Ira.)

Weiterführende Informationen:
Artikel in der New York Times

Kategorie Fotografie

STIX UND DAS KLEINE LEBEN

13. Oktober 2014 um 14:05 Uhr

Stix
Das ist Stix. Er lebt auf der Straße und tanzt den Leuten manchmal etwas vor. Das bringt ihm hier und da etwas Kleingeld ein, für das er sich wieder ein Fläschchen kaufen kann.
Stix ist ein Geschöpf des Puppenspielers Ricky Syers, der ihn an Fäden durch die Welt führt. So wie auch die alte Dame Doris oder den Fotografen Brandon, die er alle nach real existierenden New Yorkern erschaffen hat.

(via Kirsten Fuchs)

Kategorie Allgemein

COOLER ALTER GRIESGRAM

7. Oktober 2014 um 15:28 Uhr


Das ist Bill Murray. Er spielt einen Mann namens St. Vincent de Van Nuys – einen trinkenden, rauchenden und zockenden Menschenhasser, der eines Tages auf einen 12jährigen Jungen trifft, um ihn in das wahre Leben (Nachtclub) und die Kunst (Pferdewetten) einzuführen. Wenn er das nicht tut, sitzt er unter anderem vor seinem Haus und freut sich an der Natur und an guter Musik.
Der Film kommt demnächst ins Kino, und wenn er hält, was der Trailer und die Szene hier unten versprechen, ist er toll.

via Das Kraftfuttermischwerk

Kategorie Film

AUFGERÄUMT

5. Oktober 2014 um 12:38 Uhr

Schreibtisch
Das ist ein Schreibtisch in den 80er Jahren. Bis auf den Computer ist so ziemlich alles analog.
Ein Filmprojekt von Harvard-Studenten zeigt die Evolution des Schreibtischs bis heute. Theoretisch. Praktisch sieht es bei den meisten immer noch so aus wie früher. Zum Glück.

Weiterführende Informationen

Kategorie Animation

SEPTEMBER 2014

30. September 2014 um 18:45 Uhr


Eine Sekunde am Tag.

Kategorie Meins Sekunde

GUSTAV UND DAS BLAUHARZ

23. September 2014 um 19:56 Uhr

Gustav
Weiterführende Lektüre zum Blauharz HIER.

WUNDERLICHS BILDERBUCH (4)

19. September 2014 um 11:08 Uhr

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Wunderlich hatte keine Ahnung von Motorrädern, doch er konnte ohne weiteres erkennen, dass diese Maschine eine Schönheit war. Schwarzglänzend und lässig stand sie da, als wisse sie um ihre Wirkung, wolle aber daraus keine große Sache machen. Den schimmernden Lenker hatte sie zum Beiwagen geneigt, als befände sie sich mit ihm im vertrauten Zwiegespräch. Der wiederum strotzte vor Potenz mit seinem karminroten Ledersitz und dem weit nach vorn gereckten Bauch, der mit seinem verchromten Strahlenkranz so tat, als ginge er ab wie eine Rakete. “Mein Baby”, sagte der Fremde, der Wunderlichs Blick folgte. “Nicht mehr die Jüngste, aber gut in Schuss.” (Weiterführende Lektüre hier)

KÄNGURUS KÖNNEN NICHT RÜCKWÄRTS SPRINGEN

31. August 2014 um 18:53 Uhr


Das ist Immanuel Kant. Kurz vor seinem Tod soll er gesagt haben: “Es ist gut.”
Der österreichische Animationskünstler Rafael Mayrhofer nimmt die Worte des Philosophen und macht sie zur Grundlage eines Gedankenexperiments über grenzenloses Wachstum. Dabei mischt er sinnvolle mit sinnlosen Fakten, Statistiken und Prognosen, illustriert sie auf witzige und komplexe Weise und verwebt alles zu einer ebenso abstrakten wie auch verstörenden Erzählung mit dem Ergebnis: Grenzenloses Wachstum führt am Ende zu NICHTS.