WIE DER WEIHNACHTSMANN ZU SEINEM BERUF KAM

13. Dezember 2014 um 17:58 Uhr


© Matthias Friedrich

Gleich ist übrigens Weihnachten, und deshalb gibt es auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtsgeschichte, der Weihnachten egal ist.
Hergestellt habe ich sie gemeinsam mit Stefan Kaminski, der alle Rollen gesprochen hat. Gute Unterhaltung.


Kategorie Literatur Meins Radio

FAIRYTALE OF NEW YORK

um 13:34 Uhr


Das sind Kirsty MacColl und Shane MacGowan. Gemeinsam haben sie vor 27 Jahren den etwas anderen Weihnachtssong FAIRYTALE OF NEW YORK aufgenommen. Kirsty MacColl lebt nicht mehr und Shane MacGowan wurde von den POGUES gefeuert. Das ändert nichts daran, dass FAIRYTALE OF NEW YORK der vermutlich coolste Weihnachtssong ist und bleibt …

Und er ist vermutlich der einzige Weihnachtssong, der seine eigene Doku bekommen hat.

Weiterführende Lektüre:
Die Geschichte hinter dem Song im THE GUARDIAN

Kategorie Musik

BLAUHARZ oder DER TISCH DES VERGESSENS

11. Dezember 2014 um 10:13 Uhr

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Das ist Blauharz. Ich hatte bisher angenommen, diese merkwürdige Substanz sei lediglich ein Produkt meiner Phantasie, doch es existiert wirklich und kann sogar zu wundersam leuchtenden Möbeln verarbeitet werden.

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In Wirklichkeit handelt es sich jedoch nicht um Blauharz, sondern um ein Kunstharz, dem phosphoreszierendes Pulver zugefügt wurde. Schön.


(via Das Kraftfuttermischwerk)

DER WETTERMANN

9. Dezember 2014 um 18:55 Uhr

Mann mit Vogel
Das ist Vyacheslav Korotki. Er ist 63 und arbeitet in einer Wetterstation in der Arktis. Dort lebt er ganz allein. Die nächste Stadt ist eine Stunde mit dem Helikopter entfernt.
Die russische Fotografin Jewgenia Arbugajewa – selbst ein Kind der Arktis – hat ihn dort besucht und fotografiert. Dem Magazin THE NEW YORKER erzählte sie: “Die Welt der Städte ist ihm fremd, er akzeptiert sie nicht. Ich kam zu ihm mit der Vorstellung, er sei ein einsamer Mann, der sich wegen irgendeines Dramas hierher geflüchtet habe. Doch das war falsch. Er fühlt sich niemals einsam. Er verschwindet gleichsam in der Tundra und den Schneestürmen … Es ist, als wäre er selbst der Wind oder das Wetter.”

Boot
Obst
FunkgerätFenster
Mehr Fotos auf der Website der Fotografin
(Danke, Michael Herrmann)

Kategorie Fotografie

MEIN BERLIN, DEIN BERLIN

6. Dezember 2014 um 10:42 Uhr

MarionBraschBSRudiArndt
Das bin ich. Ich trage einen Arbeitskittel, denn ich bin Lehrling und stehe im Hinterhof meiner Berufsschule, an der ich vor vielen Jahren Schriftsetzer gelernt habe. Das Foto habe ich für eine Fernsehdokumentation wieder rausgekramt, in der sechs Leute (drei aus Ost- und drei aus Westberlin) einander jeweils einen für sie wichtigen Ort zeigen.

Die Paarungen:
Christian “Flake” Lorenz und Hagen Liebing

Meret Becker und Andrej Hermlin

Barnaby Metschurat und icke

Der komplette Film von Tim Evers und Jens Staeder läuft am Dienstag, 9. Dezember 2014, 21 Uhr im RBB-Fernsehen.

NOVEMBER 2014

30. November 2014 um 15:22 Uhr


Eine Sekunde am Tag.

Kategorie Meins Sekunde

OHNE LEUTE

27. November 2014 um 15:50 Uhr

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Das ist “Das Abendmahl” von Leonardo da Vinci. Doch wie würde die Tafel eigentlich ohne Leute aussehen? Vermutlich ungefähr so:

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Der spanische Künstler José Manuel Ballester hat bei diesem und anderen berühmten Gemälden die Leute entfernt und auf diese Weise den Blick auf Räume und Objekte freigegeben, die man sonst nicht sieht. “Hidden Spaces” nannte er das Projekt. Schöne Idee und beeindruckende Kunst.

Spanish-Artist-Classical-paintings-Characters-removed-Hidden-Spaces-Jose-Ballester-1Geburt der Venus (Sandro Botticelli)

espacios-occultos-hidden-spaces-jose-manuel-ballester-8Die Malkunst (Jan Vermeer)

espacios-occultos-hidden-spaces-jose-manuel-ballester-6 Die Hoffräulein (Diego Velázquez)

Mehr Bilder mit und ohne Leute

Kategorie Kunst

NUGGETS – DER GOLDENE KLUMPEN

19. November 2014 um 22:20 Uhr

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Das ist ein kleiner Vogel. Er geht sorglos durch den Tag, bis er auf dem Weg einen goldenen Klumpen findet, der seine Neugier weckt. Er probiert, und etwas Wundervolles geschieht. Kurz darauf findet er einen weiteren Klumpen, bei dem er nicht lange zögert, weil er um dessen Wirkung schon weiß. Beim dritten Mal rennt er los, als er das Objekt seiner Begierde sieht. Und es scheint ihn nicht zu interessieren, dass der Flug immer kürzer und der Aufprall immer härter wird …
Ebenso einfache wie eindrucksvolle Parabel auf die Sucht.


(via Dangerous Minds)

Weiterführende Informationen:
Website des Filmemachers Andreas Hykade

Kategorie Animation

DER ANRUF

14. November 2014 um 08:56 Uhr

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Das ist Heather. Sie arbeitet bei einer Hilfshotline und wird eines Morgens von einem Mann namens Stanley angerufen. Er scheint sehr verzweifelt zu sein, und im Laufe des Gesprächs erfahren wir gemeinsam mit Heather, was der Grund für sein Unglück ist.
In diesem 20minütigen Kurzfilm von Mat Kirkby geschieht nicht mehr, als dass zwei Menschen miteinander telefonieren. Sie reden eigentlich nicht viel und trotzdem steckt in diesem Dialog eine größere emotionale Kraft als in manchem abendfüllenden Spielfilm. Auch wer nicht englisch spricht, wird verstehen …
Der Film mit Sally Hawkins (Heather) und Jim Broadbent (Stan) hat gute Chancen auf eine Oscar-Nominierung in der Kurzfilm-Kategorie.

Filmseite

Kategorie Film

WUNDERLICHER TRICKFILM

11. November 2014 um 11:11 Uhr

Wunderlich
Neulich war ich mit Wunderlich in Erfurt bei der Herbstlese. Das war schön. Das Fernsehen hat ein kleines Filmchen dazu gemacht. Das stimmt zwar inhaltlich nicht ganz, ist aber trotzdem hübsch.


(© MDR/Romy Gehrke)