DOPPELMORAL

22. April 2015 um 13:07 Uhr

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Das sind zwei Bergsteiger. Sie sind mit einer Marienstatue unterwegs, um diese auf den Gipfel des höchsten Berges der Himmfelfahrtsinsel Ascension zu stellen. Allerdings torpediert ein komischer Vogel immer wieder ihr frommes Vorhaben und sie verlieren auch allerlei Gliedmaßen unterwegs. Doch sie geben nicht auf. Und die Moral kann sich am Ende jeder selbst aussuchen: “Glaube hilft” oder: “Glaube ist am Ende auch für den Arsch”.

Kategorie Animation

JIM, DER PROPHET

18. April 2015 um 09:08 Uhr


Das ist Jim Morrison. Er war der Vorsitzende der Doors und starb mit 27 Jahren am 3. Juli 1971. Zwei Jahre zuvor sagte er in einer Talkshow die Zukunft der Popmusik voraus.
Nachdem er kurz erklärt, dass der Rock’n’Roll aus dem Blues der Afroamerikaner und der europäischen Folkmusik entstanden sei, die dann zu Country und Western wurde, prophezeit er: Die Musik der nachfolgenden Generation werde auch auf diesen Elementen basieren, doch es werde vermutlich etwas Drittes hinzukommen: Elektronik.
“Ich habe die Vision von einer Person, umgeben von vielen Maschinen und elektronischen Geräten. Er singt und spricht und wird diese Geräte benutzen.”
Fünf Jahre später veröffentlichten KRAFTWERK das Album AUTOBAHN.

Kategorie Musik

MÄRZ 2015

31. März 2015 um 21:27 Uhr

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Eine Sekunde am Tag.

Kategorie Meins Sekunde

CHRONEMICS oder SCHWARZ GEGEN WEISS

24. März 2015 um 22:41 Uhr

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Das sind Schwarz und Weiß. Oder auch Dunkelheit und Licht. Die beiden mögen sich nicht besonders und lassen nichts unversucht, dem jeweils anderen den Platz streitig zu machen, wobei sie sich mitunter auch gern selbst ins Knie schießen. Am Ende wird einer gewinnen, was aber eigentlich schade ist …
Trotzdem: Schöner Zeichentrickfilm über ein altes Thema.

Kategorie Animation

“WE HAVE REACHED TOTALITY”

23. März 2015 um 11:35 Uhr


Das ist die Sonnenfinsternis von letzter Woche. Fotografiert in Nordengland, wo die BBC ihre Leute hingeschickt hat, um das Ereignis zu kommentieren. Und sie tun es, bis ihnen fast die Spucke wegbleibt vor Ergriffenheit. Ist ja auch schön …

Kategorie Allgemein

SONNTAGSMÄRCHEN: HALS ÜBER KOPF

22. März 2015 um 10:59 Uhr

HEAD-OVER-HEELS
Das sind Madge und Walter. Während ihrer langen Ehe haben sie sich so sehr auseinandergelebt, dass sie in buchstäblich entgegengesetzten Welten leben. Eines Tages jedoch kommt Walter auf die Idee, die Liebe wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Aber wer entscheidet, wo Kopf und Füße sind?
Schöner Trickfilm von Timothy Reckart.

Kategorie Animation

SONNTAGSMÄRCHEN: LILA

15. März 2015 um 09:07 Uhr

Lila
Das ist Lila. Sie malt gern und besitzt die Fähigkeit, die geheimen Wünsche der Leute zu sehen und mit Pastellkreide mehr oder weniger in Erfüllung gehen zu lassen. Bis sie sich eines Tages in ihre eigene Sehnsucht hineinmalt…
Der Film des argentinischen Animationsfilmers Carlos Lascano spielt zwar leicht in den Kitsch, ist aber großartig gemacht.

Kategorie Animation

SO VIEL UNIVERSUM, SO WENIG ZEIT

12. März 2015 um 18:20 Uhr

Pratchett
Das ist Terry Pratchett. Heute ist der britische Fantasy-Schriftsteller und Erfinder der ebenso bizarren wie komischen Scheibenwelt, die auf den Rücken von vier Elefanten ruht, die wiederum auf dem Rücken einer durchs Weltall schwimmenden Schildkröte stehen, im Alter von 66 Jahren gestorben. Er hatte Alzheimer, hat seine Krankheit kurz nach der Diagnose öffentlich gemacht und sich für Sterbehilfe eingesetzt.
Vor einigen Jahren erzählte er in einem ebenso interessanten wie berührenden Film von seinem Leben mit der Krankheit. Hier ist der erste Teil der Doku.

The Guardian zum Tod von Terry Pratchett

Kategorie Allgemein Literatur

FEBRUAR 2015

28. Februar 2015 um 16:44 Uhr


Eine Sekunde am Tag.

Kategorie Meins Sekunde

KLAUS

22. Februar 2015 um 23:04 Uhr


Das ist mein Bruder Klaus. Am 23. Februar wäre er 65 Jahre alt geworden.
Unser großer Bruder Thomas hat ihm ein schönes Gedicht geschrieben und das geht so:

Meinem Bruder

schreibe ich Briefe er lebt
in einer andern Stadt und hat
ein freundliches Gesicht. Oft
antwortet er. Seine Worte sind
Kinder und bärtige Greise an Stöcken.
Die wandern von ihm zu mir.
Einen Tee bereite ich ihnen, sie sehen
müde aus vom langen Weg.
Dann setzen wir uns in den Regen und singen.
Mit den Kindern spiel ich Versteck und die Alten
blicken mich nachdenklich an.
Morgens sind sie wieder auf der Straße zurück
und winken. Mein Bruder lebt
in einer andern Stadt und hat
ein freundliches Gesicht und gute Worte.

(Thomas Brasch)

Kategorie Film Meins